Frauenteam fehlen beim Auswärtsspiel in Zweibrücken 20 Sekunden zum Unentschieden - unglückliche 24:23-Niederlage
Beim Auswärtsspiel der Frauen der HSG Schwarzerden-Kusel bei der SG Zweibrücken 2 läuft alles auf ein Unentschieden hinaus. Doch ein Siebenmeter für das Heimteam 20 Sekunden vor dem Ende sorgt für die 24:23-Auswärtsniederlage (HZ 14:13). Und was den Frauen im Spiel noch zu schaffen macht, ist das Harzen, das sicherlich dem Heimteam Vorteile bringt.
Die Partie startete recht ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich so recht absetzen (4:3; 5:5; 7:7). Auch beim 9:9 (19.Min.) waren beide Teams gleichauf. Im Angriff hatten die HSG-Frauen aber immer wieder Probleme mit dem Harz am Ball und so wurden technische Fehler am laufenden Band produziert. Die Abwehr stand jedoch solide, die Absprachen passten. So konnte man, trotz Zeitstrafen, Zweibrücken am Torerfolg hindern. In der 27. Minute erzielte Kim Seiwerth vom Kreis das 12:12 und Bianca Rohe erhöhte eine Minute später auf 12:13. In den letzten beiden Minuten vor der Halbzeit gelang es den Gastgeberinnen jedoch aus der zweiten Reihe auf 14:13 zu erhöhen.
Auch die zweite Halbzeit gestaltete sich ähnlich wie die erste Halbzeit. Die technischen Fehler im Angriff hinderten die HSG daran, sich für die gute Abwehrarbeit zu belohnen. Nach 40. Min. beim 17:17 waren beide Mannschaften wieder auf gleicher Höhe. In Minute 48 dann erzielte Laurin Becker das 18:19 und kurz danach Miriam Busch das 18:20. Erstmals 2-Tore-Führung für die HSG. Doch immer wieder bekam Zweibrücken Freiwürfe zugesprochen, aus Gästesicht nicht immer zu Recht. Und nach einem Wurf aus der zweiten Reihe und einem Strafwurf konnte die SG wieder zum 20:20 (51.Min.) egalisieren. Nach zwischenzeitlicher Heim-Führung glich Miriam Busch erneut zum 22:22 aus, doch die SG legte wieder ein Tor vor. Nach einer Auszeit der HSG erzielte Bianca Rohe den Ausgleich 23:23 (59:20 Min.). Nun sollte es der Unparteiische sein, der in den Augen der HSG das Spiel entschied. Nach einer schnellen Mitte versuchte eine Jugendspielerin der SG mit immensem Tempo auf der halbrechten Position durchzubrechen und wurde von der Abwehr nur mit angelegten Händen nach Außen geschoben und kam sogar frei zum Wurf, welcher gegen das Außennetz ging. Nach kurzem Zögern entschied der Unparteiische aber auf Strafwurf und hielt erst nach mehrmaligem Auffordern von der Gästebank und Spielerinnen die Zeit an. Mit verwandeltem Strafwurf erhöhten die Gastgeberiunnen auf 24:23 (59:42 Min.) und die HSG konnte in den verbleibenden 18 Sekunden nur noch einen Freiwurf ausführen, der von der SG-Torfrau pariert wurde. So endete die Partie äußerst unglücklich mit 24:23 aus Sicht der HSG-Frauen.
Leider belohnte sich die HSG nicht für die gute Abwehrarbeit und im Angriff kamen einfach zu viele Bälle auf die Füße oder landeten im Nirvana. Einige Spielerinnen der HSG hatten auch zum ersten Mal das Vergnügen mit dem Harz, und als der Ball dann fünf Minuten vor Schluss in der Auszeit noch einmal zugeharzt wurde, verbesserte sich die Situation dadurch natürlich nicht. Mit nun 10:14-Punkten steht die HSG Schwarzerden-Kusel auf Platz 6 und damit im Mittelfeld der Tabelle. Das nächste Spiel findet am 28.02.2026 um 17 Uhr in Kusel gegen die HG Itzenplitz statt. Da an diesem Tag sowohl die C-Jugend (15 Uhr) und die Männer (19 Uhr) ihre Heimspiele haben, hoffen die Frauen auf gute Unterstützung von den Zuschauerrängen.
Für die HSG spielten: Eva Klos (Tor), Miriam Busch (3), Laurin Becker (4), Lorena Volle, Anna-Katharina Serbiné (2), Jordane Steiner-Kuhn, Marie Berres, Alisa Hoffmann (2), Kim Seiwerth (2), Bianca Rohe (4) , Denise Freytag (5), Amelie König, Thisa Dantes (1).
