Frauenteam unterliegt im Messespiel der HSG Ottweiler-Steinbach mit 20:25 (HZ 8:16)
Heimauftakt in der Saison 2026/27 in der Sporthalle auf dem Roßberg in Kusel. Zum Heimspiel an der Kuseler Herbstmesse treffen die Frauen auf die HSG Ottweiler-Steinbach. Und unterliegen am Ende mit 20:25 Toren. Die schwache erste Hälfte mit einem 8:16-Pausenrückstand ließ sich in Hälfe zwei nicht mehr wettmachen.
Die Gastmannschaft spielte in der Vorsaison noch in der höchsten saarländischen Klasse, der Oberliga. Da aber einige der besten Spielerinnen den Verein verließen, erfolgte der Rüzug in die Bezirksliga. Und da war ein Klassenunterschied nicht zu sehen. Wenngleich Ottweiler viel effektiver in der Chancenverwertung als die Heimsieben war.
Los ging es durchaus vielversprechend für die HSG-Frauen. Aus dem 0:1 wurde bis zur 3. Minute eine 2:1-Führung. Es sollte die einzige Führung im Spiel bleiben. Nach 10 torlosen Minuten der Heimmannschaft stand ein 2:6 auf der Anzeigetafel. Und auch danach war im heimischen Angriff der Wurm drin: entweder wurden Chancen nicht verwertet, Bälle leichtfertig verloren oder Tempogegenstöße nicht gut eingeleitet. Ottweiler kam dagegen immer regelmäßig zu Treffern. So musste man das Auswärtsteam mehr und mehr davonziehen lassen, zur Halbzeit stand es 8:16.
Nach dem Wechsel war der heimische Angriff besser disponiert, man traf aus dem Rückraum und auch mal von außen. Beim 15:20 (43.) hatte man 3 Treffer aufgeholt. Musste aber postwendend eine Dreier-Serie der Gäste schlucken, also alter Abstand. Die Trainer Eckert und Berres wechselten durch, brachten neue Impulse. Auch dank einiger Zeitstrafen für Ottweiler kam die Heimsieben wieder heran, in Minute 56 beim 19:23 waren es nur noch 4 Tore Rückstand. Es keimte nochmal Hoffnung auf. Aber das Gästeteam spielte es routiniert herunter und schaukelte den 20:25-Auswärtssieg nach Hause.
Fazit: mit einer deutlich besseren ersten Hälfte wäre für die HSG-Frauen durchaus etwas drin gewesen.
So spielten sie: Becker M. (Tor), Busch (7/4), Becker L., Klos, Volle (1), Serbiné (2), Blinn, Berres, Hoffmann (3), Seiwerth, Rohe (3), Freytag (4/1), König.
